Herzlichen Glückwunsch zur Wiedereröffnung !

Seit Juli steht den Bewohnern das neu gestaltete Schwimmbad im Eilenriedestift in Hannover zur Verfügung.

Unter der Gesamtleitung des Architekturbüros Ganz aus Hildesheim, führten wir die Fachplanung für das Schwimmbecken und die zugehörige Badewasseraufbereitungstechnik aus.

Wir bedanken uns für die sehr gute Zusammenarbeit und wünschen den Bewohnern und Badegäste viel Spaß und Erholung

Ansicht Schwimmhalle mit Bewegungsbecken


Der Färbetest im privat genutzten Schwimmbad ?

Mit Erscheinen der europäischen Norm DIN EN 16713-2, wird nun erstmalig der Färbetest für privat genutzte Schwimmbäder als Möglichkeit zur Feststellung der Qualität der Beckendurchströmung in einem Regelwerk erwähnt.

Dieser Test ist als mögliches “Handwerkszeug” verstehen um dies bei Bedarf anzuwenden. Es handelt sich hierbei in keinem Falle um eine Forderung, dies bei jedem privat genutzten Schwimmbecken umzusetzen.

Aber es ist auch klar, dass auch in einem privat genutzten Schwimmbad, die Beckendurchströmung ein wesentlicher Bestandteil darstellt und dies nicht nach Lust und Laune umzusetzen ist.

Auftretende Mängel in privat genutzten Schwimmbecken sind unter anderem zu geringe Volumenströme, zu geringe Anzahl an und falsch angeordnete Reinwassereinströmungen, fehlende Durchströmungen von Rollladenschächte, Treppenausbuchtungen, fehlerhafte Installation der Rohrleitungen zu den Reinwassereinströmungen.

Sollte eine unzureichende Beckendurchströmung vorliegen bzw. wird dies vermutet, ist in diesem Fall der Färbetest in Verbindung mit der Messung des Volumenstromes eine geeignete und vom Aufwand her vertretbare Möglichkeit die Qualität festzustellen.

Zu berücksichtigen ist auch, dass Vermutungen, Schuldzuweisungen und ohne eingehende Prüfung vorgenommene Änderungen den zeitlichen und kostenmäßigen Aufwand unnötig erhöhen, was durch eine fachlich fundierte Prüfung und Anwendung des Färbetestes reduzieren kann.


Sicherheitstechnische Anforderungen an Planung, Bau und Betrieb von öffentlichen Bädern -DIN EN 15288

Dieses Regelwerk besteht seit nunmehr rund 10 Jahren. In der Ausgabe von 2008 wurde unter anderem das Thema der Risikobeurteilung mit den Bestandteilen des Erkennens von Risiken, Einschätzung und Auswirkung sowie derene Minimierung beschrieben.

Zugegeben, in der Version von 2008 war aufgrund der Berschreibung eine Unsicherheit bei der Anwendung und Umsetzung oft gegeben.

Nun steht die Veröffentlich der DIN EN 15288 in einer überarbeiteten Version an.

In Bezug auf das Erkennen und Bewertung von Risiken sowie daraus resultierenden Maßnahmen, werden nun für viele Bereiche des Schwimmbades Beispiele angegeben, so dass deutlicher zu erkennen ist, was mögliche Risiken sein können.

Sinn und Zweck soll sein, dass Badbetreiber eigenverantwortlich dieses Regelwerk umsetzen können, so dass die Abhängigkeit von – bisher häufig der Fall – Beratungsunternehmen reduziert werden soll.

Über den Stand der Norm sowie deren Veröffentlichung und auch Bezugsmöglichkeit, sind die Informationen beim Beuth Verlag in Berlin  einsehbar.


Energieeinsparung – ein Blick über die Grenzen

Die Anforderungen in Bezug auf Hygiene und Sicherheit sind ohne Frage wesentliche Kriterien bei der Planung und Betrieb eines Schwimmbades.

Aus aktuellen Änderungen und zunehmenden Anforderungen in Bezug auf die Öko-Designrichtlinie (umweltgerechte Gestaltung energieverbrauchsrelevanter Profukte – z.B. Pumpen) treten die energiereduzierende Anforderungen immer mehr in den Vordergrund.

Neben den “energieverbrauchenden” Produkten sind aber auch planerisch Einflüsse zu berücksichtigen.

Allgemein bekannt ist, dass mit zunehmender Fließgeschwindigkeit in Rohrleitungen und Armaturen der Widerstand (Druckverlust) zunimmt.

Übliche Fließgeschwindigkeiten sind z.B. ind Druckleitungen 2 m/s als oberer Wert.

Reduziert man diese Fließgeschwindigkeit auf 1,5 m/s, so reduziert sich der Druckverlust ebenfalls.

Diesen Wert von 1,5 m/s wird z.B. in Dänemark in der dafür relevanten dänischen Norm DS 477 für die Wasseraufbereitung in öffentlichen Schwimmbädern angegeben.

Die Leistungsaufnahmen für den Filtrationsbetrieb, können dabei um bis zu 50% gegenüber Systemen mit Fließgeschwindigkeiten im Bereich von 2 m/s reduziert werden.

Ob diese Reduzierung der Fließgeschwindigkeit als Maß der Dinge zu bezeichnen ist, sei dahingestellt. Aber es soll doch deutlich machen, dass ein erhebliches Potenzial an Energieeinsparung bei der fachgerechten Rohrleitungsplanung und -umsetzung gegeben ist.


Mitglied im Österreichische Verband der Schwimmbad- und Saunawirtschaft ÖVS

Wir freuen uns mitzuteilen, dass die WWS Eisele seit kurzem Mitglied im österreichischen Verband der Schwimmbad- und Saunawirtschaft (ÖVS) ist.

Der ÖVS vertritt die Interessen von Unternehmen aus der Schwimmbad- und Saunabranche in Österreich sowie über die EUSA auf internationaler Ebene.

Aufgrund der Tätigkeiten und guten Zusammenarbeit der WWS Eisele in Österreich sowie mit dort ansässigen Unternehmen, wird durch die Mitgliedschaft im ÖVS diese Arbeit und auch der Austausch untereinander weiter gefestigt.


Herzlichen Glückwunsch zur Wiedereröffnung !

Wir freuen uns dass wir bei der Planung und Betreuung bei der Sanierung des Wellnessbereichs Hamam und Massage in den Schwabenquellen beteiligt waren und die Nutzung dieses Bereiches sehr gut und erfolgreich durch die Badegäste angenommen wird.

 

 

Ansicht Hamam

 

 

Veröffentlichung Fachbuch – Private Schwimmbäder – Anforderungen und Prüfung nach DIN EN 16582 und DIN EN 16713

Nunmehr ist das Fachbuch – ein Kommentar zu den neuen europäischen Normen für private Schwimmbäder – beim Beuth-Verlag erschienen.

Das Buch dient als Einstieg in die neuen europäischen Normen für private Schwimmbäder. Einführend werden allgemeine Beschreibungen zu der Entstehung dieser Normen sowie die Bedeutung für die Branche gemacht.
Die einzelnen Normenteile werden chronologisch anhand der Normentexe kommentiert. Dabei werden die Abschnitte herausgestellt bei denen aus Sicht des Autors Erläuterungen erforderlich sind.

Es werden  einzelne, ausgewählte Normentexte kritisch durchleuchtet und aufgezeigt wie eine Umsetzung in der Praxis erfolgen kann. Vergleiche zu möglichen anderen relevanten Regelwerke werden beschrieben sowie deren Anwendung und Stellenwert aufgezeigt.


Einige Hinweise und Empfehlungen zum Thema Ansaugung in Schwimm- und Badebecken

Ansaugungen in Schwimm- und Badebecken treten immer wieder im Zusammenhang mit möglichen oder tatsächlichen

Gefahrenstellen und – leider – mit Unfällen auf. Anforderungen im Hinblick auf Ansauggitter, zulässigen Geschwindigkeiten sowie den dazugehörigen Ansaugkammern werden in den Regelwerken DIN EN 13451-3 (für öffentliche Schwimmbäder) und DIN EN 16713-2 (für private Schwimmbäder) gemacht.

An dieser Stelle soll aus eigener Erfahrung und Betrachtungsweise erwähnt werden, dass eine strikte Anwendung / Umsetzung dieser Anforderungen nicht zwangsläufig zu einem “sicheren Ansaugsystem” führen.

Es muss auch darauf hingewiesen werden, dass ein Regelwerk ohne Fachkenntnis und möglichen weiteren Einflüssen nicht ohne weiteres umzusetzen ist.

Daher soll bei der Auslegung das von Frank Eisele zur Verfügung gestellte Dokument –  Hinweise zu Ansaugung WWS Eisele - Hilfestellung geben, indem auf Besonderheiten bei der Betrachtung der aufgeführten Ansaugvarianten in der DIN EN 13451-3 eingegangen wird.

Sinngemäß kann dies natürlich auch auf die Anforderungen zum Thema Ansaugung in DIN EN 16713-2 übertragen werden.


Ein Wort zum Kommentar  - Erläuterung der Normen für privat genutzte Schwimmbäder

Momentan befindet sich das Fachbuch in den letzten Zügen. Ursprünglich war die Veröffentlichung früher geplant.

Aufgrund der Veröffentlichung der letzten Normenreihe DIN EN 16713 im August 2016 wurde beschlossen, den Kommentar dazu erst etwas später zu drucken.

Damit war die Möglichkeit gegeben dass mögliche (praktische) Erfahrungen bei der Anwendung dieser Norm einfließen konnten.



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